top
Worte ZwischenWelten 2003
.
Leben, essen, schlafen im Schaufenster eines Warenhauses. Beobachten und Gespräche führen im Glashaus.
.
2003 meine eigenen Kommentare
. ...lesen
.

zurück
.
Bis um 08.00h am Dienstag 22. April 2003 war ich im Schaufenster. Danach nicht mehr.

Die ersten Stunden 'draussen' waren seltsam: viel Raum, viele Leute, viele Farben. Viel Lärm. Viel Freiheit. Ich traf in den kommenden Tagen zufällig zwei Leute, die mich im Schaufenster besucht hatten. Mit anderen bin ich per eMail im Kontakt. Sogar mit einer Chinesin, Radioreporterin in Peking. Sie war wohl jene Besucherin, die am längsten vor dem Schaufenster stehen blieb, Fotos machte und die meisten Fragen zu dieser Aktion stellte. Offenbar ist in China diese Art von Interaktion noch nicht bekannt. Dann hat mich der Alltag wieder eingeholt.

Wenn ich in Bern am Loeb-Schaufenster vorbei gehe, bleibe ich manchmal stehen: es ist, als ob ein Teil meiner Seele noch immer in diesen Schaufenstern schwebe. Es ist seltsam, solche Spuren zu hinterlassen..

top zurück
. . .