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Worte ZwischenWelten 2003
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Leben, essen , schlafen im Schaufenster eines Warenhauses. Beobachten und Gespräche führen im Glashaus.
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2003 Worte ZwischenWelten
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Stimmen, Zuschriften, eMails

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13. April 03
hallo franz
ich wünsche dir recht viele interessante erlebnisse und begegnungen im schaufenster.

die ganz grossen zeichen werden leider immer noch andere setzen. doch die positiven zeichen müssen von leuten wie uns kommen!

hoffe, dass ich auch mal zeit finde, dich per mail im schaufenster zu besuchen.
viele liebe grüsse von hanspi & vreni
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17. April 03
Sehr geehrter Herr Stadelmann
als friedensliebender Mensch begrüße ich herzlich Ihre Initiative und unterstütze sie durch Gebete. Ich werde darüber auch in meiner Umgebung berichten.
Über weitere Nachrichten freue ich mich sehr.
Mahavità be, Tompoko (Viel Erfolg auf madagassisch)
Fidy 
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19. April 03
Lieber Franz,
Bewundere dich, was du so alles treibst, deinen Mut und Extrovertivität, sagt man so?.
Viel Kraft und Spass wünsche ich dir dazu.
Bin von meiner Reise mit drei Frauen aus drei Generationen zurück, ein paar Enttäuschungen reicher und etwas unruhig, weil ich wieder mal keine Ahnung habe, wie mein Leben weitergehen soll. Die Liebe bindet mich an Berlin, aber mir Nomade fällt das schwer, zumal hier nichts läuft und mir nichts zündendes einfällt, selber etwas auf die Beine zu stellen.

Falls du nach deinem Schaufenster mal Lust hast auf andere zu blicken, bist du hier herzlich willkommen.

Ganz herzliche Grüße,  Roland
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uli
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19. April 03

Lieber Herr Stadelmann,
ihre Aktion finde ich toll und in Gedanken und im Herzen unterstützte ich sie.

Worte des Lebens brauchen wir jetzt mehr denn je. Leider ist es mir nicht mehr möglich sie zu besuchen, auch wenn ich dies sehr, sehr gerne getan hätte, deshalb möchte ich ihnen anbei einen meiner Lieblingstexte zum Thema Frieden schicken. ( red country )

Herzliche Grüsse und viel Erfolg bei der Auferweckung der Lebenskräfte wünscht Ihnen Uli

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18. April 03
Dem Mann im Leuchtturm:
Sälü Franz,   23.40 uhr
zum späten Abend nochmals hallo, hoffe dein tag war ereignisreich. Für den morgigen Samstag wenn die Läden wieder offen sind, die Menschen trotz Einkaufsstress Zeit für Dich finden mögen einen kleinen Moment Dir zuzuhören und in deiner Lesung aus Stein und Flöte etwas mit nach Hause tragen. Frage :was für ein Buch ist das ?

Hätte zwar lieber mit Dir gesprochen da es jedoch schon spät ist grüße ich Dich per Email. Alles Gute und auf bald  nick

Antwort: 'Stein und Flöte' ist von Hans BEMMANN geschrieben

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18. April 03

dieser abend im Schaufenster wird uns gut in erinnerung bleiben! schön, bist du anwesend - ist heute nicht selbstverständlich, zeit haben/nehmen/geben für die mitmenschen. wünschen dir viele kraftvolle und ermutigende begegnungen!

mir wünschä dir ä gueti nacht u schöni tröim

daniela&nathalie

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17. April 03
hallo franz,
habe soeben deinen bericht in der zeitung gelesen. wenn du jetzt zu deinem fenster in bern rausschaust, siehst du den tollen vollmond?
wenn nicht  schade! wenn ja geniesse ihn und schlaf dann gut.
wünsche dir ein schönes osterfest in der schweiz.
lieber gruss besonders von mir und auch von beni und natürlich von den jungs.
tschüss  beni
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17. April 03
Hallo
Ich habe gerade den Artikel über ihre Aktion im Schaufenster vom Loeb gelesen. Diese Aktion gefällt mir sehr gut.
Was mich aber interessiert ist Ihre Tätigkeit in der Entwicklungshilfe. Ich studiere zurzeit Informatik an der Berner Fachhochschule. Eine sehr gute Ausbildung, aber ob die spätere Arbeit genau das ist was ich will weiss ich nicht. Mein Ziel wäre es anderen Menschen zu helfen. Darum wäre eine Arbeit bei einer Organisation die Entwicklungshilfe leistet für mich sehr interessant. Ich habe leider noch keine Ahnung was es dafür für Ausbildungen braucht. Reicht bereits ein Ingenieur-Titel oder müsste ich noch andere zusätzliche Ausbildungen machen? Ist der Einstieg in diese "Branche" schwierig?
Obwohl ich noch ein paar Jahre studieren werde, mache ich mir bereits Gedanken was ich mal machen soll. Ich hoffe Sie können mir da ein bisschen weiterhelfen.

Viele Grüsse
Tomas
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18. April 03

Guten Abend Herr Franz Stadelmann
In der Surseer Woche las ich, dass Sie zur Zeit im LOEB *ihr Zelt* aufgeschlagen haben. Dachte, DIE homepage will ich besuchen:

Als erstes Thema interessierte mich *Klare Worte, öffentlich publiziert*, weil ich so meine Bedenken mit *Klar*  habe. Hinter dem Vordergründigen lässt sich das Wirkliche schwer erkennen, denke ich persönlich. Und dann ist es noch die Frage, mit welcher Klarheit Mann/Frau sich zufrieden geben will...........

Aber der Eintritt in "Klare Worte, öffentlich publiziert" überraschte und beschenkte mich, denn: Am 9. April führte ich ein Gespräch mit einem Kunden. Dieser Herr verwies mich auf den Artikel von Urs Schoettli, genau denjenigen, den Sie hier ins Netz gesetzt haben. Weil ich die NZZ nicht mehr abonniert habe und diese nur am Tag im Netz gelesen werden kann, blieb mir Urs Schoettli's Artikel verwehrt.............. Und heute finde ich ihn in Ihrer homepage. Er ist mir zugefallen. Wunderbar. Habe ihn auch bereits gelesen. *Das* ist natürlich so, die Historie, aber *behind the mask* ist die Problematik sehr vielschichtiger. Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenze. Die Grenzen, genannt Ethik, soziales Verhalten, Respekt, Liebe, Verantwortung etc etc sind verwischt, wenn nicht aufgelöst, sie werden nur noch zur Schminke degradiert. So wie es gerade rhetorisch passt.

Persönlich denke ich, dass wenn der Mensch mit sich selbst nicht befriedet sein kann, es auch nie im Ganzen einen sogenannten Frieden geben wird. Siehe Historie. Es geht immer um Machtansprüche, Unterdrückung, Auslöschen von Kulturen. Das sogenannt Unterentwickelte muss entwickelt werden. Das Einfache, sprich Primitive, hat keinen Anspruch auf Existenz, denn die herrschende Klasse verneint, dem sogenannt Primitiven zu entstammen.

Persönlich denke ich in Zell-Strukturen. Zelle Einzelwesen, Zelle Familie, Zelle Gemeinde etc etc etc: Wenn da die Polaritäten von PLUS und MINUS gelebt werden, kann Friede immer wieder sein, das bedingt aber *klare* Kommunikation und Verzeihen.

Die Weltpolitik benutzt FRIEDEN jedoch als Aktiv-Posten, um seine Bürger bei hoffnungsvoller Laune zu halten.

Heute stolperte ich über einen Satz: *Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun*. Ich hoffe die Menschenkinder lernen wieder auf ihre Intuition zu hören, um zu erkennen, dass die Schöpfung der Schlüssel zu ihrem Wesens-Frieden ist.

Ihre Aquarell-Bildfarben sind sehr stark. Das lässt mich an die Stoffe denken, die die afrikanischen Frauen tragen. Diese Farben würde ich auch gerne tragen. Kennen Sie ein Geschäft in der Schweiz, wo diese zu erwerben sind? Und: wie wäre es, wenn Sie, wenn Sie doch jetzt im Schaufenster sind, Ihre Gäste in ein fröhliches Tuch wickeln würden? Ich stelle mir die Wirkung vor: die Farbenergien wirken ganz toll against der düsteren Stimmung von Passanten. Fröhlichkeit kehrt ein. Ein Lächeln, ein Erinnern, eine Hoffnung. 

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht im Schaufenster. Träumen Sie was FRIEDVOLLES 
Herzlich    Ruth

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16. April 03
Lieber Franz
Wie war die erste Nacht unter den Lauben und hinter dem Schaufensterglas der
Berner Altstadt? Bin gespannt, was für Erfahrungen du wiederum machst.
Vielleicht spielen sich die gleichen Muster ab oder haben wir uns in diesen
acht Jahren doch geändert? Ich hoffe.
Alles Liebe Anne
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13. April 03
Lieber Franz,

es hat mich sehr gefreut wieder persönlich von Ihnen zu hören.  Ihre Geschichte mit dem Schaufenster kannte ich bisher nicht - sehr interessant.  Zu gerne würde ich persönlich bei Ihnen vorbeischauen, aber ich glaube, dass ich es zeitlich nicht in die Reihe bekomme, obwohl ich auch gerne einmal ein paar Tage in der Schweiz verbringen würde. Aber da ich auch ein sehr spontaner Mensch bin, will ich es jetzt auch noch nicht ganz ausschließen. Auch eine liebe Freundin von mir aus Peru lebt mittlerweile in Bern. Aber ich werde Sie auf alle Fälle an den besagten Tagen einmal abends telefonisch "heimsuchen" um ein wenig mit Ihnen zu plaudern. Mir selbst geht es im Moment sehr sehr gut. Ich wage sogar zu behaupten, dass es mir noch nie so gut ging als jetzt. Aber das erzähle ich Ihnen dann persönlich !

Bis dahin wünsche ich Ihnen viele angenehme Begegnungen.

Ganz liebe Grüsse
Irene
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13. April 03
Lieber Franz,

Wir wünschen Dir viel Spass in Bern und viele interessante Gespräche.
Bis bald.

Bea & Hans J.
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13. April 03
Lieber Franz,
leider bin ich in dieser Zeit nicht in Bern. Aber ich gratuliere Dir zu
dieser gelungenen Aktion. Du gehst mal wieder mit gutem Beispiel voran und
das ist absolut vorbildlich. Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Woche im
Schaufenster.

Lieben Gruss aus London
Bela 
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17. April 03
Guten Tag Herr Stadelmann

Ich erhalte von Ihnen seit einiger Zeit immer die Priori-News per e-mail. Es ist immer spannend Ihre Neuigkeiten zu lesen.
Als ich Ihr letztes Mail gelesen habe, bin ich auf das Buch "Stein und Flöte" aufmerksam geworden. Da ich mich sehr für den Kontinent Afrika interessiere, würde ich dieses Buch gerne lesen. Somit meine Frage: ist dieses Buch auch
im Handel erhältlich? Wenn ja, durch welchen Verlag?

Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Antwort und wünsche Ihnen eine gute Zeit in Bern.

Viele Grüsse aus Zürich
Anita
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12. April 03
Franz, Du überrascht mich immer wieder.
Viel Erfolg. Hans
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14. April 03
da lebst Du nun wie der Affe im Zoo. Mal ist es die Verschwiegenheit der sudanesischen Bergwelt, des madegassischen Urwalds oder der Wasserlandschaft im Norden von Mosambique, die dich immer wieder in Erinnerung bringen. 
Ich fahre am Sonntag zum Skilaufen nach Val Thorens. Da ich über Genf fahren werde, bin ich stark am überlegen ob ich Dich im "Zoo von Bern/Loeb" mal besuchen komme. Soll ich eine Banane mitbringen? Darfst Du das überhaupt annehmen?
Versteht mich nicht falsch, weil ich hin und wieder mal übertreibe. Ich habe schon Respekt vor so einer Aktion. Dem Bush und seinen "Bushkriegern" wird es aber egal sein - wie vielen Leuten in der Welt und speziell in den USA. Was da abgeht ist doch der absolute Wahnsinn. Und wieder überspitzt sage ich: Solidarität mit den wenig übrig gebliebenen "Schurkenstaaten" dieser Welt. Wir müssen Sie stützen, damit weiterhin Uneinigkeit unter den Schurkenstaaten besteht. Besser viele Schurken, die sich nicht einig sind, als einen einzigen Schurkenstaat der glaubt der Welt vorschreiben zu können, wie sie zu leben, zu essen und zu scheissen hat!
Ich hasse "Viertelpfünder" und rauche weiterhin mein Nil-Zigaretten - jetzt erst recht!!!

Grüsse,
Dein Florian
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17. April 03
Lieber Franz
freut mich ausserordentlich, immer wieder mal von Dir zu hören. Du bist ja schon ein verrückter Kerl. Wenn ich in Bern oder Umgebung bin, schau ich bestimmt bei Dir vorbei. Auf jeden Fall wünsche ich Dir schöne Ostertage.

Peter
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19. April 03

Hallo Franz,
es hat Spass gemacht bei Dir auf der "falschen" Seite des Loeb-Schaufensters. Du hast mich wirklich verblüfft mit Deinen Erinnerungen an  unsere Madagaskarzeit.  Wir wünschen Dir noch viel Vergnügen in Deinem Domizil auf Zeit und einen schönen Ostersonntag.
Herzlich Sandra und Erich 

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Hallo Herr Stadelmann
Dreimal las ich Ihre "Kurznachrichten" in der Solothurner Zeitung. Eigentlich hätte ich gerne bei Ihnen im Schaufenster vorbeigeschaut. Ich war jedoch über die Ostertage an einem ganz idyllischen Fleckchen Natur ganz hinten im Bavonatal auf  den Steinmmoränen der Bavona, menschenleer, etwas Nieselregen, 9°, Nebelschwaden an den Berghängen und ein kühler, frischer Frühlingsduft in der Luft.

Jetzt bin ich wieder zurück und werde morgen wieder arbeiten... und da mein Beruf mein Hobby oder meine Berufung ist, gehöre ich zu den Glücklichen, die den Beruf mit Freude ausüben! ...und ich kenne ganz viele, denen es genau so geht wie mir. Eigentlich kann jeder von uns sein Leben so leben wie er es sich vorstellt, nur müssen wir uns auf das fokusieren was wir wollen und nicht auf das, was wir unter keinen Umständen wollen. Zudem beschäftige ich mich ganz bewusst nicht  mit negativen Dingen, die ich nicht verändern kann, d.h. ich keinen Einfluss nehmen kann. Was nutzt es wenn Miliarden von Menschen jeden Tag mind. einmal die (negativen) Nachrichten schauen im Fernseh... ganz viel Energie in das Negative geben.....??? Zudem gibt es für mich einen grossen Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl. Wenn jemand in einen tiefen Ziebrunnen fällt und ich Mitleid habe, werde ich gleich hinterher springen und wir werden zusammen in der verzweifelten Lage sein und beide ertrinken. Habe ich aber Mitgefühl, fühle ich wie es diesem verzweifelten Mewnschen da unten geht, bin fähig zu überlegen was zu tun ist und lasse z.B. eine lange Strickleiter runter an der sich der Unglückliche retten kann.

.....und dann gibt es da noch einen dieser Grundglaubenssätze der wahrscheinlich sehr, sehr wichtig ist: "Ich bin für mich der wichtigste Mensch in meinem Leben"....nein, nein, hat gar nichts mit Egoismus zu tun!  Aber wie könnte ich die andern akzeptieren, wenn ich mich nicht akzeptieren würde, wie könnte ich die andern respektieren, wenn ich mich nicht respektieren würde, wie könnte ich die andern lieben, wenn ich mich nicht lieben würde.......??????

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht und eine licht- und friedvolle Zeit.

En liebe Gruess Doris

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14. April 03
Sei mir gegrüßt lieber Freund!
Ich habe mir soeben, während der benachbarte Rechner seine verstreuten Erinnerungen selbst ordnet, Deine Homepage angeschaut und auch die Berichte über die früheren "Schaufenster". Respekt ist es was ich Dir mit meinen Zeilen entgegenbringen möchte, lieber Franz. Ich kannte bislang diese Presseartikel noch nicht, habe Deine bisherigen Aufenthalte im Schaufenster so noch nicht gesehen.

Und so kommt es, dass ich, obwohl ich es gar nicht vorhatte sogleich zu schreiben, Dir diese Zeilen schicke.

Während der Rechner neben mir im Sog des Wirbelnden mir mitteilt, er habe Dateien - Reste gefunden mit denen er nichts mehr anfangen kann, die ihn veranlassen zu sagen dies sei ein schwerwiegender Fehler, gehen die Gedanken
wieder auf die Reise. Wie schon vor Jahren sitze ich neben dieser Maschine wie neben etwas was deutliche Zeichen unser selbst in sich trägt. Noch Torsohaft doch schon so weit gediehen um sich mit "ihm" zu verständigen. Defragmentierung , so das Wort im technischen Jargon. Aufräumen mit Resten die nicht mehr gebraucht werden, Zusammensetzen von Verstreutem, Aufreihen der "Erinnerungen" der vergangenen Tage oder auch Wochen. Regelmäßig soll man dies tun. Eines Tages, wenn diese Maschine sich mehr und mehr sich unserem Abbild genähert hat, braucht sie dieses Defragmentieren öfter, vielleicht jede Nacht.......
Wenn nicht kommt es zu schweren Störungen, Programmausfällen, Fehlhandlungen; auch zum "Vergessen" von "Erinnerungen", deren
Reste/Fragmente im Augenblick des Aufrufens zu schweren Störungen führen. Schon vor wenigen Jahren glaubte ich eine sehr große Ähnlichkeit dieser Maschine zu uns zu erkennen. In manchen, aber sehr seltenen Augenblicken, verhielt sich diese Maschine nicht wie eine solche. Tat Dinge, die von einer
Maschine nicht zu erwarten sind. Doch es bleibt die Frage , wann verhält ich eine Maschine wie eine solche und wann nicht.
Im Augenblick des Schreibens flackerte sie wieder auf diese Spirale in der sich alles dreht, auf der sich jegliches mit sich selbst mischt, auf der Grenzen verloren gehen um zu zeigen, dass jegliches zugleich auch immer es selbst ist. Im Wirbel der Spirale steht ein Bild vor dem sich das Ganze "Drama" zeigt. In dem es sich abbildet. In dem es sichtbar wird.
Der Spiegel. In ihm ist alles zugleich. Der Augenblick - indem wir in ihn hineinsehen und das Unendliche, wenn wir ihm einen zweiten gegenüberstellen. Versuche es und schau hinein......
Jegliches kann Spiegel sein, am meisten wir selbst. Aber dieser Spiegel ist von andere Art. Der normale Spiegel ist nur ein Abbild.

Wir können nur Abbilder schaffen. Alles was wir erschaffen ist schon da. Wir können nichts Neues hinzutun. Auch bei diesem Gedanken flackert  der Spiegel  wieder auf. So Weitermachen in der Hoffnung es möge gelingen etwas hinzuzutun was noch nicht da war oder
schauen auf die grenzenlose Vielfalt. Scheidweg zwischen Wahnsinn und Resignation. Beides liegt so dicht beieinander wie ein Spiegel dünn ist.
Schau ihn Dir von seinen beiden Seiten an.....
Die Jagd des Nachbauens läuft seit Anbeginn, ohne zu wissen dass es nur ein Nachbauen ist. Je weiter die Reise geht, je weiter wir gedanklich in die Vielfalt eintreten, um so mehr unterwerfen wir das Gesehene  der Uniformität. Wir nennen es Integration. Dabei geht Vielfalt verloren. Gehen Erinnerungen verloren. Bleiben Fragmente.
Es ist nicht unsere Sache die Balance zwischen Integration und Differenzierung zu wahren. Dies ist nicht unsere Aufgabe. Dies beherrschen
wir nicht. Wir haben aber die Erlaubnis zu schauen.
Nicht immer.
Nicht in jedem Augenblick.
Doch manchmal.

Früher war dies anders.
Als wir noch an den Weihnachtsmann glaubten. Als wir noch Kinder waren. Als die Figuren in den Geschichten noch laufen konnten. Wir uns mit ihnen unterhalten, mit ihnen spielen konnten. Das spielen haben wir verlernt. Es begann aufzuhören, als wir den Glauben an den Weihnachtsmann verloren haben. Als man uns sagte es gibt ihn nicht. Es gibt ihn nicht - es gibt sie nicht. Es gibt sie nicht, all die Freunde in den Geschichten? All die Freunde der vielen Stunden in denen die Welt um uns herum verstummte und wir in das Reich der Phantasie eintraten.
Ich nenne dieses Reich auch mit einem anderen Namen. Dem des Glaubens. Wir glaubten an all diese Figuren, wir glaubten an deren Spiel an dem wir teilhatten, wir glaubten an den Weihnachtsmann. Wir glaubten an seine Rückkehr jedes Jahr, an seine Gerechtigkeit
derentwegen wir uns bemühten Wohlfeil zu sein, an seine Geschenke die er uns brachte als Dank für unsere Artigkeit in den Wochen vor seinem Erscheinen. In den Momenten des Erwartens konnten wir ihn spüren. Seinen Atem. Konnten ihn riechen; nach Apfelsinen, Mandeln, Nüssen und Tannen. Konnten sie hören, die Tür wenn er hereinkam. Konnten ihn sehen........

Doch irgendwann sagte jemand. Es gibt ihn nicht. Den Weihnachtsmann. Es ist alles nur ein Traum. Es ist alles nur Phantasie. Von jenem Tage an begann das Licht in den Augen zu flackern, bis es irgendwann verlöschte. Der Spiegel hatte sich gedreht. In seinem Drehen ging eine ganze Welt unter.
Wir hatten uns auf den Weg gemacht ihn wiederzufinden. Die Gewissheit seines alljährlichen Erscheinens wich der Jagd nach etwas was ihm gleicht, ihn ersetzt, uns diese uralte Gewissheit zurückbringt. Jene Gewissheit die wir mit auf den Weg bekommen haben.
Jedes Jahr wenn Weihnachten ist, versuchen wir ihn zu organisieren. Ihn zu konstruieren. Ich herbeizuzwingen. Vergeblich.
Geblieben ist die Erwartung auf Geschenke. Gleichwohl warum wir sie erhalten. Hauptsache wir bekommen sie. Wir bekommen sie. Auf die eine oder andere Weise. Um den Verlust über den Weihnachtsmann zu verdecken, wachsen unsere Wünsche wie Kraut nach einem Sommerregen. Die Halbwertszeit der Freude wird immer kürzer. Die Jagd hat begonnen.

Auf den staubigen Straßen Afrikas sah ich Menschen deren Augen glänzten, leuchteten.
Viele.
Fast alle hatten sie diesen Glanz. Nur je  mehr ich mich den großen Städten näherte umso mehr nahm der Glanz und das Leuchten ab.
Angekommen im Norden sah ich es nur noch in den Augen kleiner Kinder......

Im Schatten eines Feigenbaumes in Kadugli, jenem Ort in den Nubabergen, jenem Ort im Sudan, sah ich die Antwort auf die Frage nach dem Leuchten. Es sind die Träume der Menschen die diesen Glanz, dieses helle Leuchten erzeugen.
Vielleicht ist es auch nur ein Traum.
Ein Traum für alle?

Vielleicht ging ich deshalb nach Afrika um den Traum wiederzufinden? Den Traum an den Weihnachtsmann? Ohne es zu wissen?

Ist die Jagd nach dem Mehr nicht nur eine Suche. Die Suche nach dem Weihnachtsmann? Wer wünscht sie sich nicht zurück jene Zeit als wir mit glänzenden Augen unter dem Weihnachtsbaum standen und warteten. Waren es die Geschenke die wir damals erhielten oder war es der Glaube an den Weihnachtsmann der uns diese Augenblicke unvergesslich machte?

Schwer ist es , den Spiegel wieder herumzudrehen. Jeder Ruck den wir dabei
vollbringen zerbricht krachend ein Stück von jenem Eis welches sich seit jenem Tag um uns gebildet hat. Manchmal wird es sogar sichtbar.

Bis zu jenem Tag an dem wir den Glauben an den Weihnachtsmann wiedergefunden haben ist es noch ein weiter Weg. Bis dahin leben wir von der Hoffnung. Welch schmales Brot.

Neben mir surrt der Wirbelnde sein Monoton.
Es wird zum Lied, wenn wir wieder anfangen zu spielen.

Wie war das mit dem Spiel......
Carlo
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